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Presseinformation Sopur - 20. Internationaler Korschenbroicher City-Lauf 2008
Fred-Oluf Rheinschmidt
Mitnehmen, was geht
Team SOPUR bereitet sich bei zahlreichen Rennen auf Peking vor

Sunrise Medical – Malsch, 24. April 2008 – Die Saison der Handbiker hat nun richtig begonnen. Die Mitglieder des Team SOPUR bereiten sich auf die Paralympics in Pe­king vor und nehmen deshalb an möglichst vielen Rennen teil. So auch am „Power Man“ in den Niederlande und am „Internationalen City-Lauf“ in Korschenbroich.

Am vergangenen Wochenende ging es für die Sportler vom Team SOPUR in die Nieder­lande. Beim „Power Man“ Duathlon in Horst aan de Maas waren Laufen und Rad angesagt, aber natürlich gingen auch hier Handbiker aus ganz Europa an den Start. Die Strecke war für die rund 16 Handbiker zwar recht flach, aber es ging durch viele Kurven. Durch den bald einsetzenden Regen wurde es dann richtig knifflig für die Athleten. „Ich musste richtig ackern. Mein Bike war schon für den Hamburg-Marathon eingestellt und we­gen der schma­leren Spur kam ich nur schwer durch die engen Kurven. Aber Edward hat mir perfekte Vor­arbeit geleistet“, berichtet Vico Merklein vom Team SOPUR. „Weil ich mich in dem Regen einmal kurz verfahren hatte, fehlten mir dann vier Sekunden zum Power Man. Echt schade“, so Merklein. Insgesamt belegte er den Zweiten Platz. Sein Team-Kol­lege Edward Maalouf, der in den Niederlande lebt, wollte vor allem sein Material für Peking testen. In seiner Kate­gorie B wurde er dann sogar Erster, insgesamt belegte er den Vierten Platz.

Zum 20. Mal veranstaltete die Stadt Korschenbroich am 13. April ihren „Internationalen City-Lauf“. Rund 16.000 Zuschauer verfolgten den 10,5 Kilometer langen Lauf, zu dem dieses Jahr mehr als 3.000 Sportler in die Stadt am Niederrhein gekommen waren. Insgesamt waren auch 25 Handbiker am Start – darunter Vico Merklein und Edward Maalouf vom Team SOPUR. Pünktlich zum Start der Handbiker um 15:40 Uhr rissen die Wolken auf und der Regen zog weiter. Und dann ging so richtig die Post ab. Die Strecke führte durch zahlreiche Kurven und – als besondere Herausforderung für die Fahrer – über Kopfsteinpflaster hinweg. „Der Parcours war ziemlich anspruchsvoll wegen der vielen Kurven, da muss man sein Gerät schon beherrschen. Ein paar Fahrer rauschten auch prompt in die Begrenzung, mich hat’s auch einmal kurz erwischt“, erzählt Vico Merklein. „Gegen die Knieend-Biker hatten wir keine Chance, für die war es einfach die perfekte Strecke“, ergänzt er. Merklein wurde hinter Johan Reekers Vierter, sein Team-Kollege Maalouf insgesamt Sechster.

Fred-Oluf Rheinschmidt www.ccr-media.de