Bernd Jeffré vom Otto Bock Team gewinnt den Berlin-Marathon der Handbiker. Nachdem im Rennverlauf schon einige Attacken gefahren wurden, konnte Bernd den entscheidenden Angriff schon 5 km nach dem Start setzten. Die Kniebiker konnten nicht folgen, nur Vico Merklein versuchte die Lücke zu schließen. Das gelang nicht. Dann kam der Österreicher Elmar Sternath, er überholte Vico Merklein und schloss zu Bernd auf. Der Teamkollege von Bernd, Torsten Purschke sicherte in der Verfolgergruppe ab. Beide Spitzenreiter arbeiteten gut zusammen und fuhren die letzten 2 km nebeneinander um den Sieger in einem fairen Sprint zu ermitteln. Bernd trat hart an und Elmar Sternath konnte nur noch im Windschatten folgen. Bernd gewann mit einer Radlänge Vorsprung. In einer neuen Streckenrekordzeit von 1:05:46, die nur 11 Sekunden über der Weltbestzeit für den Marathon liegt, sicherte sich Bernd den Sieg im Sprint. Hier konnte Bernd Jeffré durch seine Leistung zeigen, dass eine Nominierung für die Paralympics in Peking gerechtfertigt gewesen wäre. Der Bundestrainer nahm aber 2 andere Athleten mit zu den Paralympics, die keine Medaillen gewinnen konnten.
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Text: Michael Biermann