Hartmut Petersen
Arkadiusz Skrzypinski und
Pia Lingnau gewinnen den MLP Mannheim Marathon
15. Mai 2010 - Bei kühlen Witterungsbedingungen, ca. 10 Grad gefühlt wie 7° Grad, starteten beim MLP Mannheim Marathon 2010 am vergangenen Samstag, den 15. Mai 2010, von den 84 gemeldeten nur 68 Handbiker. Im vergangenen Jahr waren es noch 80 Handbiker gewesen. Nach den Rennveranstaltungen um die Handbike Citymarathon Trophy 2010 (HCT) in Hamburg und Düsseldorf machten die teilnehmenden Handbikerinnen und Handbiker nunmehr halt in Mannheim beim MLP Marathon 2010. Es ging wiederum um Punkte in der HCT-Wertung 2010.

Für einen Marathon der HCT ist es ungewöhnlich, dass der
Start der Handbiker am Abend um 16:45 Uhr und das nicht an einem
Sonntag wie üblich, sondern auf einem Samstag stattfindet.
Nach
dem Warm up auf der Straße zwischen der Otto-Beck Straße und
der Goethestraße wurden den Handbikern entsprechend ihrer bisher
gezeigten Leistungen die Startpositionen zugewiesen. In ihren
Startreihen fuhren die Handbikerinnen und Handbiker dann gemeinsam
in den abgesicherten Startbereich vor dem Congresscentrum MA-Rosengarten.
Mit einer 20-minütigen Verspätung, hierbei mussten die Handbiker
bei den vorhandenen kühlen Temperaturen die ganze Zeit bis zum
Start in ihren Rennbikes sitzend geduldig warten, wurde dann
sehnlichst erwartet um 17:05 Uhr der Startschuss zum Mannheimer
Dämmerungsmarathon 2010 gegeben und die 64 Handbiker wurden
auf die 42,195 Km Strecke durch das Stadtgebiet Mannheim und
Ludwigshafen geschickt. Die erste Hälfte führte die Handbiker
durch verschiedene Stadtteile von Mannheim, vorbei an den vielen
Zuschauern am Rande der Strecke, bis hinaus nach Ilvesheim,
Seckenheim und über Neuostheim zurück durch die City von Mannheim.
Auf den ersten 10 Km bis zum Halbmarathon wurden von vielen
Handbikern Bestzeiten gefahren. Die zweite Hälfte des Marathons
führte die Handbiker über den Rhein in verschiedene Stadtteile
von Ludwigshafen. Auch hier wurden die Handbiker von Zuschauern
am Straßenrand durch Applaus und Anfeuerungsrufe freundlich
motiviert. Um über den Rhein nach Ludwigshafen zu gelangen,
musste die Kurt-Schuhmacher-Brücke überquert werden. Wie im
Vorbericht von HCT Organisator Errol Marklein am 05. Mai 2010
bereits angekündigt wurde, war auf dem Streckenabschnitt der
Kurt-Schumacher-Brücke eine Baustelle eingerichtet und die Streckenführung
erfolgt als „U-Turn“. Diese Baustelle kostete einigen Handbikern
viel Zeit und es war kaum möglich, seine Bestzeit aus der ersten
Hälfte des Marathons zu halten, denn wegen der Eingrenzung und
der Kurvenführung konnte dieser Bereich nur von jedem Handbiker
bis zum Stillstand abgebremst, nacheinander passiert werden.
Wer also in einer Gruppe in diese Baustelle einfuhr, musste
sich seiner Platzierung entsprechend anstellen und warten, bis
er von den Streckenposten Anweisungen zur Durchfahrt bekam.
Nachdem man die Baustelle mit seinem Handbike endlich überwunden
hatte, fuhr man weiter in Richtung Ludwighafen. Zu diesem Zeitpunkt
hatte man vermehrt den Anschluss an seine Gruppe verloren und
musste als „Einzelkämpfer“ das Rennen zu Ende fahren. Nach Durchfahren
der Stadtteile Gartenstadt, Rheingönheim, Mundenheim in Ludwigshafen
fuhren die Handbiker wiederholt zurück über den starken Anstieg
der Kurt-Schumacher-Brücke nach Mannheim in den Zielbereich
vor dem historischen Wasserturm und dem Congresscentrum MA Rosengarten.