Presseinformation  -  Sunrise Medical intensiviert Zusammenarbeit mit Audi
Fred-Oluf Rheinschmidt
Schneller, besser und effizienter
Sunrise Medical intensiviert Zusammenarbeit mit Audi

Sunrise Medical Malsch, 30. November 2009 – Seit Mai dieses Jahres ist Thomas Roßnagel neuer Vorstandsvorsitzender von Sunrise Medical. Der weltweite Marktführer für Mobilität vertreibt seine Produkte in über 100 Ländern, verfügt über 15 eigene Standorte auf vier Kontinenten und beschäftigt weltweit über 1.700 Mitarbeiter. Sein Dienstsitz ist bei der deutschen Premium Division und Denkfabrik des Konzerns, der Sunrise Medical GmbH & Co KG in Malsch bei Heidelberg. Künftig will Roßnagel die Welt der Premium-Rollstühle in den sich anbietenden Bereichen mit jener der Premium-Automobile noch enger miteinander vernetzen. Schneller, besser und effizienter – das sollen auch in Zukunft die Maßstäbe sein, nach denen sein Unternehmen sich messen lassen will. Ein wichtiger Baustein dieser Strategie ist die Zusammenarbeit mit Audi, die man künftig weiter ausbauen will.

Thomas Roßnagel
Thomas Roßnagel, Vorstandsvorsitzender Sunrise Medical

In punkto Funktionalität und Design setzen die Rollstühle der Marke SOPUR aus dem Hause Sunrise Medical seit langem Maßstäbe in der Rehabranche. Dafür sorgen besonders hoch qualifizierte Mitarbeiter, modernste Fertigungstechniken, hochwertige Materialien und das über Jahrzehnte erworbene Know-how. Nicht von ungefähr nimmt der Hersteller aus dem badischen Malsch seit vielen Jahren einen Spitzenplatz auf den europäischen Märkten ein. Für das jüngste Produkt „Helium“, den leichtesten Serien-Starrrahmenrollstuhl der Welt, holten sich die Ingenieure von Sunrise Medical beispielsweise Anregungen aus dem Hightech-Rennradbau. Jetzt geht das Unternehmen wieder einmal neue Wege und will seine Zusammenarbeit mit dem Autohersteller Audi weiter intensivieren. Wie das funktionieren wird, erklärt der neue Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Thomas Roßnagel.

Herr Roßnagel, Ihr Unternehmen baut die Zusammenarbeit mit Audi künftig noch weiter aus. Wie passen ein Rollstuhlhersteller und ein Autoproduzent zusammen?

In erster Linie orientieren beide sich an den Wünschen und Bedürfnissen ihrer Kunden. Audi war beispielsweise Vorreiter in Sachen Fahrhilfen. Sie wollten mehr tun für Menschen im Rollstuhl und boten schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt ihre Fahrzeuge ab Werk entsprechend ausgestattet an. Potentielle Autokäufer können Fahrhilfen im Internet ganz einfach und bequem konfigurieren, das ist wegweisend für die gesamte Automobilbranche. Und der Erfolg gibt Audi Recht. Die Marke Audi und die Marke SOPUR sind mit ähnlichen Attributen belegt. Design, Technologie, Funktionalität und Lifestyle sind Themen, die viele Menschen ansprechen, ob Rollstuhlfahrer oder Fußgänger. Gerade bei Rollstühlen bieten wir Lösungen an, die immer wieder aufs Neue Maßstäbe in Funktion, Design und natürlich Service setzen. So gesehen passen Audi und wir hervorragend zusammen – sowohl auf der technischen Ebene als auch, und ganz besonders, auf der menschlichen Ebene. Unsere Ansprechpartner bei Audi sind sehr professionell und gleichzeitig sehr bodenständig, was die Zusammenarbeit mit dem Audi-Team um Bernhard Karl in Ingolstadt für uns sehr angenehm macht.

Was bedeutet diese verstärkte Partnerschaft für die Zukunft?

Natürlich können wir uns von der Größenordnung her nicht mit Audi vergleichen. Aber bei beiden Produktlinien gilt es, in Richtung leicht und effizient zu arbeiten – und hier haben unsere beiden Industriezweige die gleichen Ziele. Ich denke, was Entwicklung, Kundenorientierung, und Effizienz angeht, da haben wir auf unserem Gebiet ebenso eine Führungsposition wie Audi in seinem Segment der Automobilindustrie. Im Handbike-Sport arbeiten wir ja schon seit einigen Jahren sehr eng mit Audi zusammen. Wie Audi, die ebenfalls ein sehr ernsthafter und verlässlicher Sponsor im Sportbereich sind, fühlen auch wir uns dem Behindertensport besonders verbunden. Schließlich werden unsere Produkte von Benutzern für Benutzer entworfen. Da sind die Ansprüche gleichermaßen hoch. Es ist durchaus denkbar, diese Zusammenarbeit im Sport auf weitere Bereiche des Behindertensports auszuweiten. Speziell im Spitzensport ist das Leistungsniveau inzwischen wirklich sehr hoch. Das passt sowohl zum Image als auch zum eigenen Anspruch, sowohl für Audi als auch für uns.

Auf welche Weise können Sie voneinander profitieren?

Ein Aktivrollstuhl ist heute längst zu einem High-End Produkt geworden. Da unterscheiden wir uns im Prinzip kaum von einem Premium-Autohersteller. An unserem Standort Malsch sorgen rund 200 hoch qualifizierte Mitarbeiter mit ihrer täglichen Arbeit dafür, dass wir in unserer Branche führend bleiben. Die durchschnittliche Ausstattung eines Aktivrollstuhls nimmt weiter zu, nicht zuletzt aufgrund sich weiterentwickelnder therapeutischer Erkenntnisse. Sunrise hat in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland und in Europa Hightech in den Rollstuhl eingebracht wie kaum ein anderer Hersteller. Gemeinsam mit unserem Partner Audi gehen wir künftig ganz neue Wege. Beispielsweise konnten wir bereits das technische Equipment bei Audi, wie etwa den Windkanal, für unsere Entwicklung neuer Technologien im Bereich Rollstühle oder Handbikes nutzen. Auf der anderen Seite profitiert Audi natürlich von unserer Marktpräsenz im Aktivrollstuhlbereich. Auch im Marketingbereich gibt es für uns von Audi sehr viel zu lernen. Beispielsweise ermöglicht uns Audi die Nutzung einiger Fotostudios, mit denen sie Verträge haben. Das bringt eine völlig neue Qualität in unsere Broschüren und Werbematerialien, die wir sonst nur schwer darstellen könnten. Ich kann mir auch einen regelmäßigen Austausch von Mitarbeitern vorstellen oder technische Benchmarks. Audi ist ja auch führend, was Aluminiumtechnolgie im Automobilbau angeht. Ich denke, mit unserer intensiver gestalteten Partnerschaft mit Audi sind wir hervorragend gerüstet für die Zukunft. Audi ist zurzeit für uns einfach der optimale Partner. Und wir werden auch weiterhin daran arbeiten die Messlatte für unsere Mitbewerber sehr hoch zu hängen.

Errol Marklein im Audi Windkanal
Errol Marklein, Teamchef Team SOPUR, mit Handbike im Audi-Windkanal
Ansprechpartner für Fragen:
Sunrise Medical GmbH & Co. KG
Errol Marklein Manager
Team SOPUR Kahlbachring 2-4
69254 Malsch
Tel.: 07253/980-120
Fax: 07253/980-202
E-Mail: e.marklein@sunrisemedical.de

Fred-Oluf Rheinschmidt www.ccr-media.de