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- Pressemitteilung Team Sopur -
Weltrekorde und -bestzeiten, Marathonsiege, Aufsehen erregende Sportereignisse – die Handbiker vom Team SOPUR haben in den vergangenen Jahren immer wieder für große Beachtung in der Sportlerszene gesorgt. Zusätzlich zu den „normalen“ Straßenrennen und Marathonteilnahmen hatten sich die Ausnahmeathleten auch im vergangenen Jahr immer wieder eigene Aufgaben gesucht – und auch gefunden. Jetzt liegt der Fokus auf der Handbike-Weltmeisterschaft im August in Kanada.

24-Stunden-Radrennen in den USA, die legendäre Rundfahrt um den Genfer See, einmal quer durch die USA beim „Race across America“, Weltbestzeit beim Heidelberg Marathon – das waren nur einige der Höhepunkte. Die Handbiker vom Team SOPUR hatten sich für 2009 durchaus knackige Ziele ausgesucht. Und natürlich auch mit Bravour bestanden. „Für 2010 haben wir einen komplett geänderten Fokus. Natürlich wollen wir auch dieses Jahr möglichst viele Rennen gewinnen. Aber unser Hauptaugenmerk liegt 2010 eindeutig auf der Handbike-Weltmeisterschaft in Kanada“, erklärt Team Manager Errol Marklein.

 

Gute Teamarbeit ist der halbe Sieg

Nimmt man die großen Handbike-Events des laufenden Jahres genauer unter die Lupe, dann bestätigt sich die Aussage von Marklein. Während sich 2009 das Team SOPUR seine eigenen Top-Events auf drei Rädern gesucht hatte, steht für 2010 eindeutig die Qualifikation für die WM an vorderster Stelle der Team-Planungen. Dafür sind nun mal die Plätze auf dem Siegertreppchen von entscheidender Bedeutung. Und die Handbike-Sportler tun auch 2010 alles für den begehrten Lorbeerkranz. Dabei bilden sie – je nach Klasse – immer ein Doppel: Vico Merklein mit Arkadiusz Skrzypinski, Edward Maalouf mit Heinz Frei und Christoph Etzlstorfer mit Torben Bröer. Neu im Team ist Jörg Pieper, der im Moment seine Teilnahme an Rennen aber noch unter der Kategorie „Lernen fürs Team“ verbucht. Die Strategie zeigt erste Wirkung: Seit Februar wechseln sich die Sportler vom Team SOPUR auf dem Siegertreppchen förmlich ab. Dennoch meint Team Manager Marklein: „Unser langfristiges Ziel heißt: Wir wollen 2010 vor allem für die kommende WM üben. 2012 möchten wir dann in jeder Klasse einen unserer Teilnehmer auf dem Podest sehen.“ Die „Operation Podium“ hat also längst begonnen

 

Den Erfolg schrittweise aufbauen

Marklein führt sein Team konsequent auf das große Ziel zu. Für die Athleten gehören Strategiebesprechung, Taktik und technische Übungen längst zum Sportleralltag. Schließlich setzt man sich heute nicht mehr einfach nur in sein Handbike und fährt drauf los. Inzwischen liegt der langfristige Fokus des Teams deutlich stärker auf der Teamarbeit. Im Vorfeld können sich alle Sportler gegenseitig helfen und jeder profitiert von seinem Mannschaftskameraden. Die Strategie scheint aufzugehen, denn das Team SOPUR belegte 2010 bisher bei fast jedem größeren Rennen vordere Plätze und konnte sich immer einen Platz auf dem Podium sichern. Das Team rückt näher zusammen. Bestes Beispiel für diese Einstellung ist Vico Merklein. Im Februar brach er sich ein Bein im Trainingslager auf Mallorca. Erst wenige Tage vor dem Rennen im französischen Rosenau Anfang April konnte er wieder ins Handbike steigen und erreichte in seiner Klasse auch gleich den ersten Platz, dicht gefolgt von seinem Teamkollegen Skrzypinski. „Das ist genau der Sportlergeist und die Einstellung zum Team, die wir für unsere Erfolge brauchen“, freut sich Team Manager Marklein.

 

Fein abgestimmtes Räderwerk

Auch die besten Sportler kommen ohne professionelle technische Unterstützung kaum aus. „Unsere Handbikes sind sehr zuverlässig und bieten ein Maximum an Qualität. Momentan nehmen wir nur noch das Feintuning vor“, sagt Team Manager Marklein. Das Untereinander im Team SOPUR funktioniert bestens und die Technik stimmt, die Luft an der Spitze wird dennoch dünner. Andere Sportler und andere Teams drängen nach. Das haben auch Marklein und seine Mannschaft längst erkannt – und sich darauf vorbereitet. „Im Team lernen wir miteinander und voneinander. Unsere Strategie bei der ‚Operation Podium‘ heißt führen und folgen. Diese Strategie müssen wir alle verinnerlichen. Natürlich ist ein Sieg etwas Schönes. Aber die Erfahrungen jedes Einzelnen aus den Rennen sind viel wichtiger für unser Team“, meint Marklein. Und der Trainingszustand der Athleten ist hervorragend: Vico Merklein darf sich sogar seit wenigen Tagen Deutscher Zeitfahrmeister nennen. Ausgestattet mit diesem Titel kann er ganz entspannt nach Kanada zur Handbike-Weltmeisterschaft fahren. So wie Arkadiusz, Edward, Heinz, Christoph und Torben – denn auch ihre Teilnahme bei der diesjährigen WM ist gesichert. Und im Herbst nach ihrer Rückkehr werden wir vielleicht einige von ihnen mit einem neuen Titel begrüßen.

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