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Mit dem Handbike von Rostock nach Lanzarote

Oliver Pohling
Der Weg ist das Ziel Die tägliche Höhenmeterzahl war für mich die Orientierung, wie weit es noch bis zum Ziel ist...

Es gab ja schon einige Leute, die unter Ausnutzung der modernsten Verkehrsmittel Rekorde beim Reisen aufgestellt haben (In 80 Tagen um die Welt o.ä.). Unser Kollege Olli hat es diesmal anders gemacht und sich das umständliche Buchen und Einchecken mit Handbike am Flughafen erspart und ist gleich mit dem Handbike nach Lanzarote gefahren.

Das bedeutet 3.000 km quer durch Europa mit dem Bike von Rostock nach Cadiz und den Rest dann per Fähre nach Lanzarote. Ursprünglich waren dafür 50 Tage vorgesehen, jetzt ist die Sache in 30 Tagen über die Bühne gegangen und Olli ist bereits auf der Fähre. Hut ab vor diesem Mut und dieser Leistung!
 

Bericht und Fotos: Oliver Pohling

ANGEKOMMEN! DANKESCHÖN!!!
Liebe Sportsfreunde, ich habe es tatsächlich geschafft!

Von Rostock bis Cádiz war ich zwar allein unterwegs, trotzdem war es mir nur als Gemeinschaftsleistung möglich, dieses Ziel zu erreichen.
Wenn man so täglich allein durch die Landschaft radelt, gehen einem viele verschiedene Gedanken durch den Kopf…

Angefangen hatte alles mit einem spontanen Entschluss, eine verrückte Aktion - von Deutschland nach Barcelona in sieben Wochen zu joggen(!) und mit der Fähre weiter nach Mallorca zu reisen - aufzugreifen und mit meinen Möglichkeiten und Interessen neu umsetzen zu wollen. Das war vor zwei Jahren. Damals wollte ich (spontan) innerhalb der nächsten 5 Wochen die Planung schaffen und Anfang Oktober starten. Aus verschiedenen Gründen habe ich die Umsetzung damals und auch vergangenes Jahr verwerfen müssen. Am Ende war ich allein beim jeweiligen Blick auf die Wetterkarte froh, nicht gefahren zu sein. 
Dieses Jahr war die einzige langfristige Vorbereitung, dass ich bereits im Februar meine Handbike-Kiste mit Rollstuhl und „ordentlichen“ Wechselsachen im Hotel „Timanfaya“ - DANKE José! - deponieren durfte.

Die Strecke stand mit seinen Hauptorten von Anbeginn fest. Aber bis zwei Wochen vor „Startschuss“ war ich so naiv, mich via Google-Maps orientieren zu können. Nur der Hartnäckigkeit meines Mitbewohners - DANKE Chris! - ist es zu verdanken, dass ich die Routenführung dem „komoot.de“ „überließ“. Eine tolle Erfindung, die das Reisen durch fremde Regionen nicht nur einfach macht, sondern man so Strecken & Orte erlebt, fern von den Hauptverkehrswegen, die weniger Umweg, als mehr Abkürzung sind. Außerdem empfand ich es als sehr hilfreich, mit dem Höhenprofil im Vorfeld zu wissen, wann und wie lange ich bergauf kurbeln muss. TECHNIK, die BEGEISTERT!

Apropos Technik, dem aufmerksamen Blick von Matze - DANKE Matze! - ist es zu verdanken, dass meine in die Kurbel gelegte Kraft auch in die richtige Richtung geht. DANKE Micha und Andy, dass ihr mir dabei geholfen habt, die Spur der Hinterräder einzustellen! Zu Micha bin ich noch einmal zwei Wochen vorher gefahren. Mit seiner Hilfe wurden Steuersatz und diverse gebrochene Plasteschellen gewechselt. Kein Knarren mehr! Das Rad „surrt“ seither nur noch.:-)) Ich habe mich auf der Tour in mein Bike „neu verliebt“. Dieses „SOPUR Shark RS“ sieht einfach schnittig aus. Bei Sorgen und Nöten bekam ich immer schnelle Hilfe aus Malsch. DANKE Ralf!
Um aus dem „RS“ (wie „RennSport“) ein „WS“ (wie „WanderSport“) machen zu können, habe ich seit Jahren „meine“ Reha-Werkstatt an meiner Seite, die es immer wieder schafft, meine Vorstellungen und Wünsche technisch perfekt umzusetzen. DANKE dem Team von „RehaTechnikMöller“!

Liebe Sportsfreunde, ich hätte noch viel weiter ausholen können, allein damit, dass innovative Köpfe das Handbike und auch die Rollstuhltechnik auf den heutigen Stand brachten. Aber, mit den genannten DANKESCHÖNs möchte ich es heute belassen.:-))
Das heißt, ein weiteres „DANKESCHÖN!“ möchte ich dem lieben Wettergott sagen. Ich hatte ein Wahnsinnsglück! Die Sonne war mir zwischendurch schon zu viel. Aber gerade beim Wetter haben wir ja immer was zu meckern.
Und noch ein DANKESCHÖN fällt mir gerade ein. ... an alle Menschen in den jeweiligen Unterkünften, die mir bei meinem Gepäck geholfen haben, es mir aufs Zimmer brachten und morgens halfen, es wieder ans Bike zu montieren. Ohne sie wäre ich außerhalb des Handbikes aufgeschmissen gewesen! DANKE! :-)) 
Das aber nun wirklich letzte DANKE gilt „meinem“ Motivation-Zweifler!:-))


SONNIGE GRÜSSE VON DER FÄHRÜBERFAHRT NACH LANZAROTE, 

Oliver Pohling

Oliver Pohling

PARIS! ... mein Minimalziel erreicht!

Oliver Pohling

Immer wieder Landschaften abseits der Hauptverkehrswege

Oliver Pohling

Noch über diese Brücke und

ich bin da! In Cádiz

 
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